Eine Siegener Graffiti-Geschichte

von Lutz Dehenn

Vorwort


Für die einen betreiben sie schlicht Vandalismus, für die anderen sind sie Kunst- und Kulturschaffende oder politische Aktivist*innen. Der Wert ihres Schaffens kann gerne an anderer Stelle zur Diskussion gestellt werden. Denn fest steht: Ihr Schaffen existiert. Es ist realer Bestandteil aller größeren Städte der Welt und trägt seit einem halben Jahrhundert zur Prägung ihres Erscheinungsbildes bei.

In Siegen ist die Graffiti-Szene heute genauso lebendig wie in anderen deutschen Großstädten. Das war nicht immer so: Graffiti als Element der Hiphop-Subkultur wurde vergleichsweise relativ spät in Siegen praktiziert. So sind die Anfänge von Graffiti in der Stadt und ihrer Umgebung recht jung. Im Folgenden soll der Versuch unternommen werden, diese festzuhalten und zu berichten, bevor die Zeit weiter voranschreitet und es schwieriger wird, sie zu ermitteln und möglichst genau wiederzugeben.

Dabei muss betont werden, dass es sich um eine Geschichte handelt, denn sie unterliegt subjektiven Wahrnehmungen verschiedener Protagonisten und Beobachtern (nicht gegenderte Begriffe sind im Folgenden nicht als generisches Maskulinum/Femininum zu verstehen, sondern als faktisches). Andere haben vielleicht Werke von anderen Künstler*innen wahrgenommen und bewerten diese als relevanter. Qualität und Quantität bilden die Kriterien für Relevanz im nachfolgenden Bericht, der nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert wurde und dennoch keinen Anspruch auf absolute Gültigkeit und Vollständigkeit erheben kann und möchte. Gerne soll er als Ausgangspunkt dienen, um ergänzt und um weitergeschrieben zu werden.

Es soll vor allem gezeigt werden, welche Akteur*innen zu welcher Zeit aktiv waren, von wem sie inspiriert und dadurch wiederum Inspirationsquelle für andere wurden. Die Anfänge von Graffiti in Siegen werden im ersten Kapitel festgehalten. Anschließend wird dargelegt, wie der Einfluss von HA und der Siegener Galionsfigur SYRO ein Narrativ bildet, das Zusammenhänge von der Jahrtausendwende über ihre Nachfolger VP/YM bis zur 2021 aktiven Generation der Siegener Graffiti-Szene herstellt. Die parallel stattfindende Arbeit des Stylefiasko e.V. wird ein Kapitel einnehmen, in dem gezeigt wird, wie der Verein durch Kinder- und Jugendarbeit sowie Auftragsarbeiten im Bereich Graffiti zur Stadtgestaltung beiträgt und legale Flächen für Sprühende erarbeitet hat. Außerdem wird auf weitere herausragende und erwähnenswerte Phänomene eingegangen werden. Die einzelnen Kapitel beziehen sich auf bestimmte zeitliche Abschnitte, sind jedoch inhaltlich nicht streng chronologisch geordnet. Aus dramaturgischen und/oder stilistischen Gründen werden manchmal kleine Sprünge nach vorne oder hinten unternommen. Sie bewegen sich allerdings nicht weit voneinander weg. Ein Glossar, das Verständnisschwierigkeiten mit Fach- bzw. Szenebegriffen beheben soll, befindet sich im Anhang.

Vielen Dank an alle, die bereit waren, einen Teil zu diesem Projekt beizutragen und es somit erst ermöglicht haben.

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Kapitel I


1997 gründete sich die erste Siegener Hiphop-Band, der Tashenknall. Wenn man bedenkt, dass sich die Heidelberger Pioniere Advanced Chemistry bereits 1987 gegründet haben oder die ersten Aufnahmen der Frankfurter Formation Konkret Finn 1989 entstanden, lässt sich leicht erkennen, dass sich die Subkultur Hiphop Zeit gelassen haben muss, um in Siegen anzukommen. Dabei ist Frankfurt nur 130 Kilometer entfernt. Dortmund liegt mit 100 Kilometern Entfernung noch näher, und auch hier gründeten sich 1989 Too Strong, die mit dem Rapper Der Lange unter seinem Pseudonym Atom One auch einen prominenten Vertreter in der Graffiti-Szene haben, der uns später noch in Siegen begegnen wird.

Im Dunstkreis von Tashenknall trieben die ersten Sprüher schon vor Gründung der Band ihr Unwesen: OZON, MATIC und QUEST sind die Namen, die von Sprühern der nachfolgenden Generation bewusst wahrgenommen worden sind.

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Für mich fing das ganze Hiphop-Ding in Siegen so Mitte der 90er an, klar über Mucke irgendwie. Und ich würde sagen, die ersten Sachen, die mir aufgefallen sind, sind so die Sachen von Ozon. Das sind die ersten Sachen, die hängen geblieben sind, also keine einzelnen Schmierereien, sondern ein Typ, der qualitativ viel gemacht hat und auch über das Stadtgebiet verteilt, auch bevor ich daran gedacht hab, selbst mal was zu machen. (SOTA, eins der ersten Mitglieder des 2002 gegründeten Kollektivs HYPERAKTIV)

Auch für PUZE, ebenfalls Mitglied von HA (HYPERAKTIV), spielten die Werke von OZON eine erhebliche Rolle beim ersten Kontakt mit Siegener Graffiti:

Ich hab so um 97/98 angefangen, Graffiti wahrzunehmen. Ich kann nicht so genau festpinnen, was genau dazu geführt hat, dass ich das wahrgenommen hab. Die Bibliothek in Weidenau hatte Bücher über Graffiti, und ich dachte, das ist ja mega geil. Das war vor allem „Spraycan Art“, ein Bildband mit Graffiti aus der ganzen Welt, aus Amerika, Frankreich, Kanada und Australien und Deutschland. Und es gab einen Roman, den ich damals x-mal mal gelesen hab, „Die Nacht der Sprayer“ von Ralf Thenior, der ist 95 veröffentlicht worden. Das spielt in Dortmund und bezieht sich auf tatsächliche Orte in Dortmund. Es ist relativ realitätsnah und hat viele Leute beeinflusst. Ich hab das 95, 96, oder 97 gelesen und habe Eddings im Supermarkt geklaut, um selbst zu taggen, und man fängt natürlich an, auf Graffiti zu achten. Und es gab nicht viel, es gab nur ganz wenige, aber ich hab so sehr drauf geachtet, dass ich das Gefühl hatte, ich kenne jedes Piece und jedes Tag. Das lag aber daran, dass es super wenige waren. In Weidenau gab es Ozon-Pieces, zum Beispiel am Parkhaus gegenüber vom Obi und an verschiedenen anderen Stellen. Unter der HTS gab es ein großes silbernes Blockbuster-Piece von Duo One, und es gab vereinzelte Tags von Ozon, wo man aber auch gecheckt hat, dass die schon richtig gut sind, dass das keine Anfänger mehr sind.

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Über seine eigenen Einflüsse und Anfänge schreibt OZON:

Das war tatsächlich der Dortmund-Import LOOK, der die Sommerferien immer mal wieder bei seiner Oma im Siegerland verbrachte. Nach der Ferienarbeit war dann auf der Bushaltestelle in Kredenbach ein Chrome-Burner mit feuerroter Outline ISI zu lesen.

Gleich neben der Bushaltestelle gab es einen Stromverteilerkasten. Den hat FORTY mit zwei sauberen Characters belegt. Taggen war noch gar nicht so weit verbreitet, wie auch das Sticker-Game erst sehr viel später aufkam. Punk und Hiphop beispielsweise, oder Metal haben sich noch nicht vermischt.

Wir haben zudem einige Schablonen geschnitten und gesprüht, die ließen sich mehrfach verwenden, wenn man nicht allzu dünnes Papier, Pappe oder Folie verwendete. Die Akzeptanz von Schablonen ist eine ganz andere und wird auch nicht so oft übermalt. Wir haben immer mal unter Betonbrücken der HTS herum geschmiert und ausprobiert. Die Qualität war auch nicht besonders, was an unserer geringen Praxiserfahrung sowie Skills, Can-Control und eben auch nicht unwesentlich der Dosen-Technology (SparVar, Auto-K, Belton mit Standard-Cap) lag.

Wir fanden neben FORTYs Schatten-Malereien vor allem auch QUEST als Local mit großer Farbenfreude richtig gut. Viele änderten aber auch öfter ihre Namen, sodass die Arbeiten nur durch den Style Zusammenhang hatten.

Die Graffitis an der Autobahn Richtung Köln (bei Da Source gab es auch die ersten Fat-Caps und Skinnies zu kaufen) und Dortmund waren am beeindruckendsten, das Feld gehörte IZM, ELZ, RIO (ganz saubere Linien, die er, wie ich später hörte, abgeklebt hatte) in Chrom und Schwarz.

Es gab keine Hiphop-Stores oder Workshops, ich wünschte, es hätte sowas gegeben. BreakDance gab es von ein paar älteren Jungs auf Rock-Steady-Crew in der großen Pause, das war der erste Kontakt mit den Plattencovern amerikanischer Hiphop-Crews. Meistens mussten wir in unserem Freundeskreis autodidaktisch vorgehen, ein paar Sachen hat mir LOOK gezeigt. Alles Weitere war learning by doing. Ein Freund hatte beim Fill-in geholfen und seine nagelneuen Adidas und den Parka durch einen Overkill mit Chrom eingesaut, danke nochmal dafür ;). Ein paar Punks aus der Schule haben Sex Pistols und solche Sachen getaggt, viel mehr gab es nicht, soweit ich mich erinnere.

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Wir haben uns meistens die Brücken, Wasserwerks-Häuschen, Verteilerkästen und Parkplätze ausgesucht, weil in und um Siegen nachts immer mal wieder Werksschutz durch die Gegend fuhr. Viel an der Bahnlinie Richtung Hauptbahnhof oder an Autobahnbrücken. War oft kalt, nass und langes Warten für ein mittelmäßiges Piece. Alle hatten immer Bock mitzukommen, aber nach einem Mal war es den Meisten genug und der harte Kern blieb übrig. Manche haben auch ihre Freundinnen mitgeschleppt, um anzugeben.

Wir waren eine kleine Crew (DUO1, Das Untergrund Organ;)) zusammen mit dem talentierten und nimmermüden STORM, aber es gab eben auch die oben erwähnten Solo-Künstler. Manchmal hat man sich zufällig nachts getroffen. Abgrenzung war nicht nötig, und wir waren immer froh, uns mit Gleichgesinnten auszutauschen. Krass auffällig ist heute eben auch durch die Qualität und Strecke EXUDT neben einigen anderen richtig wilden Kindern.

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Über die technische Komponente konstatiert OZON:

Die Farben haben sich oft gebissen, d.h. Blasen geschlagen und sich chemisch nicht vertragen, waren nicht deckend und kälteanfällig. Dazu ganz schön teuer, wenn man nicht gerackt hat. Die Dosen und Caps waren einfach nicht so gut wie nicht viel später aufgrund der riesigen Nachfrage im Hiphop-Biz.

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Bei DUO1 handelt es sich also wahrscheinlich um die erste Graffiti-Crew aus Siegen, bestehend aus STORM und OZON, der durch sein Schaffen den jungen Nachzüglern in den 90ern demonstrierte, dass Graffiti auch in Siegen stattfinden kann.

Mittlerweile ist bekannt, dass es sich bei FORTY um den inzwischen in Barcelona lebenden (Street-Art-) Künstler Boris Hoppek handelt. Hoppek war wahrscheinlich der erste Künstler, der sich der Bauten Siegens und Umgebung annahm, um sie seiner künstlerischen Gestaltung zu unterwerfen. Sein Einfluss auf die Graffiti-Szene sollte dabei keinesfalls unerheblich bleiben; so berichtet PUZE:

Das ganze Uni-Parkhaus war vollgemalt. Da gab es Bilder von MC JACK und FORTY und viele, die ich gar nicht zuordnen kann.

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Das waren so Sachen wie sie im Buch Spraycan Art gezeigt wurden, und das war als kleiner Junge natürlich ein krasser Flash, sowas in der eigenen Stadt zu entdecken. Was auf jeden Fall hängen geblieben ist, ist am dicken Turm, das muss so 99 gewesen sein. Da stand „Aldi Gehirn Siegen“. Der hat oft ganz simple Figuren gemacht, die nur mit ein paar Linien gezogen waren, und Buchstaben oder Sprüche, die er in kleine Kästchen gepresst hat. Die Sachen waren auf jeden Fall richtig geil!

Das, was später Street Art genannt wurde, hat der in den späten 90ern schon gemacht. Da war der aber nicht der Einzige.

Hoppek ist eine der einflussreichsten Figuren, obwohl der kein klassisches Graffiti gemalt hat. Der hat zwar auch Buchstaben gemalt, aber vor allem Character. Was mich bei dem geflasht hat, ist, dass der nicht mit Standard Cap gemalt hat, sondern teilweise auch mit Fat Cap, was dann schon ziemlich modern aussah.

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1998 geschahen zwei wichtige Ereignisse, die für die weitere Entwicklung von Graffiti in Siegen eine wesentliche Rolle gespielt haben. Der Künstler MATIC, aus dem Umfeld von OZON und Tashenknall, hat es geschafft, die erste Fläche für Graffiti in Siegen zu legalisieren und sorgte so für die erste Hall of Fame der Stadt in der Schlachthausstraße. Der Eigentümer der Wände hatte dem Sprüher seine Erlaubnis erteilt und „die (Wand) war dann natürlich frei für jeden, der hat da keine Wache gehalten und meinte, das ist meine Wand, die war dann frei für alle Leute aus der Szene“, resümiert Roman Mengel alias Mike Meister, Rapper von Tashenknall. Dennoch erschwerte die Polizei, die sich zu der Zeit mit einem völlig neuen Phänomen konfrontiert sah, den Künstler*innen ihr Schaffen an der legalen Wand. Denn MATIC war derjenige mit der schriftlich verfassten Erlaubnis – und nicht zu jeder Zeit zugegen. So hat es eine Weile gedauert, bis die Gesetzeshüter*innen die Kunstschaffenden ohne für sie lästige Kontrollen haben malen lassen. Für viele hatte das Sprühen an der Wand in der Schlachthausstraße daher einen eher halblegalen Charakter.

Mike Meister hat zu dieser Zeit im Kratzer (ehem. Headz) gearbeitet, einem Plattenladen in der Siegener Bahnhofstraße, und dort die Bestellungen für Vinyls aus der musikalischen Sparte des Hiphop getätigt. Der damalige Eigentümer Reimund Adams ist mittlerweile verstorben, doch sein Dienst an der Kultur soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Zwar wurden im Kratzer keine Sprühdosen verkauft, jedoch einiges an Zubehör für Sprüher*innen, was den anfänglichen Schwierigkeiten in puncto Handwerk, die oben von OZON beschrieben wurden, Abhilfe verschaffen sollte. So erinnert PUZE:

Es gab den Plattenladen Kratzer mit Hiphop-Klamotten und einer Vitrine mit Graffiti-Büchern. Und da gab es Caps und Marker. Der Laden war nicht ebenerdig, man musste neben dem Blumenladen eine Treppe hoch, und das ganze Treppenhaus war vollgetaggt, und das war auch was Ungewöhnliches für Siegen, find ich.

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Die neu verfügbare, legale Fläche am Schlachthof, gepaart mit dem leichteren Zugang zu Utensilien, sollte der folgenden Generation völlig neue Möglichkeiten zur Praxisübung und zur Entfaltung bieten. Sprühdosen mussten zwar immer noch bestellt oder in Köln oder Dortmund gekauft werden, aber die lokalen Sprüher*innen hatten nun endlich die Möglichkeit, sich in aller Ruhe auszuprobieren und zu malen.

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Gegen Ende der 90er Jahre konnten die ersten Früchte der subkulturellen Praktiken auch außerhalb des Stadtzentrums und seiner unmittelbaren Umgebung beobachtet werden. In Kreuztal gründete sich das Kollektiv 23ER mit Vertretern wie CEOS, COM(3), EKO, WATS und ZERK, die ihr Schaffen am Anfang der 2000er Jahre immer mehr Richtung Siegen ausbreiteten.

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Richtung Eiserfeld/Niederschelden entstand noch vor den 23ERN das Kollektiv DMS. „Als nächstes kamen dann so Sachen vom Urin, der hat in der Anfangszeit da auch ordentlich Gas gegeben, mit zwei anderen Jungs als DMS“, erinnert SOTA. Es gibt eine Reihe an Namen, die gegen Ende der 90er in der Niederscheldener und Eiserfelder Region gesprüht wurden: ASEK, DR, YAHU, JAM, JUNK, MOLE, PENIS, URIN, SEMZ und ZWOE. Ihr Schaffen, sowohl in qualitativer Hinsicht als auch in Hinblick auf die Menge des Outputs, darf keinesfalls unterschätzt werden. So entsinnt sich PUZE:

Zwischen Siegen und Niederschelden gab es Teilstücke der HTS, die zwar gebaut wurden, dann aber erst Jahre später an die HTS angeschlossen werden sollten. Auf einer total zugewachsenen Brachfläche hinter dem Klärwerk gab es so eine vergessene Brückenkonstruktion, die ich irgendwann zusammen mit SYRO entdeckt habe. Plötzlich war da alles voll mit aufwendigen Bildern, und wir hatten keine Ahnung, wer die gemalt haben könnte. Für uns sah das alles nach Dortmund-Style aus. Wir waren sicher, die müssen aus einer anderen Stadt kommen. Und dann heißt es irgendwann: Die sind aus Niederschelden ...

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An dieser Stelle endet das erste Kapitel dieser Siegener Graffiti-Geschichte um die Jahrtausendwende. In Kapitel 2 sollen die Anfänge der HA-Crew bis hin zu ihren Kollaborationen mit NAV und CF dargelegt werden. Das letzte „Wort“ von Kapitel I gebührt OZON und seinem letzten Piece von 1999, und außerdem zwei seiner aktuellen Arbeiten, die eindrucksvoll die Entwicklung des Künstlers darstellen:

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Blockbuster: Sehr großes und gut lesbares Graffiti, meist in Silber/Chrom

Can: Sprühdose

Cap: Aufsatz für eine Sprühdose, sprüht in verschiedenen Stärken/Größen (Fat-Cap, Skinny-Cap)

Character: Eine gesprühte Figur, kein Schriftzug

Fill-in: Farbe, die eine bestimmte Form ausfüllt, innerhalb der Outline

Hall of Fame: Große besprühte Wandfläche mit meist hochwertigem Graffiti, oft legale Fläche, manchmal auch illegal

Outline: Linie, die eine Form und das Fill-in umrandet, wird oft als Qualitätsmerkmal betrachtet

Overkill: Unkontrolliertes Austreten der Sprühfarbe aus der Dose

Piece: Allgemeine Bezeichnung für ein meist mehrfarbiges Graffiti

Racken: Stehlen von Sprühdosen

Style: Individuelle bestimmte ästhetische Ausprägung von Graffiti

Tag: Einfacher Namensschriftzug, ohne 3D-Effekte, Schatten, Hintergrund etc.

Writer: Betreiber*innen von Graffiti, wird meistens nicht gegendert

(2021)

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